Während künstliche Intelligenz in Schweizer Unternehmen Einzug hält, zeigt sich eine bemerkenswerte Diskrepanz: Je höher die berufliche Stellung, desto optimistischer der Blick auf KI. Gleichzeitig fühlt sich eine Mehrheit der Mitarbeitenden bei der Adaption der neuen Technologie alleingelassen. Das zeigt eine Erhebung der Allianz «die plattform». Die Unternehmen sind gefordert: Sie müssen klare Richtlinien erlassen und eine Wissensoffensive anstossen.
«Wir brauchen mehr Wissen über den Umgang mit KI» – die Forderung, fast schon ein Warnruf, hallt durch die Schweizer Unternehmen, und zwar auf allen Etagen. Eine Studie der «plattform», der politischen Allianz von acht Angestellten- und Berufsverbänden (darunter Swiss Leaders), zeigt: 80 Prozent der Befragten benötigen nach eigener Einschätzung mehr Fachwissen, um KI im beruflichen Alltag verantwortungsvoll und effizient einsetzen zu können.
Paradoxe Einschätzung
Paradoxe Einschätzung
Dabei fällt auf den ersten Blick auf: Je höher die Position, desto selbstbewusster ist der Umgang mit KI – allerdings mit einem selbstkritischen Blick; das obere Management schätzt die Chancen von KI deutlich positiver ein als tiefere Hierarchiestufen, es ist sich aber der Defizite in der Umsetzung bewusst. Kein Wunder angesichts der Feststellung, dass mit 23 Prozent noch kein Viertel der Unternehmen eine KI-Strategie hat.
Die Studie offenbart ferner ein bemerkenswert