Selbst in der basisdemokratischen Schweiz ist die Verteilung von Macht und Verantwortung in einer Organisation keine alltägliche Sache. Die Modelle der Shared Governance sollen helfen, diese Kultur zu entwickeln und zu pflegen. Hier sind die wichtigsten.
1. Genossenschaft
1. Genossenschaft
Dieses Modell, tief verwurzelt in der Schweizer Tradition, basiert auf demokratischen Prinzipien und gemeinschaftlichem Eigentum.
Alleinstellungsmerkmale:
- Prinzip ein Mitglied, eine Stimme
- Gewinnbeteiligung der Mitglieder
- starker Fokus auf Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung
Anwendung: Die in der Schweiz am weitesten verbreitete Form der Genossenschaft ist die Wohnbaugenossenschaft, die häufig aus den Bewohnern einer einzigen Liegenschaft besteht und im Konsens über wichtige Fragen wie Umbauten, Renovation oder sogar neue Mietparteien entscheidet. Genossenschaften wie der Migros-Genossenschafts-Bund, die Raiffeisen-Bank oder die Mobiliar-Versicherung mit Gründung 1826 sind Paradebeispiele für dieses Modell und zeigen, wie es auch in grossen Organisationen umgesetzt werden kann. Vielfach operiert hier die Geschäftsführung aber in einer Hierarchiestruktur.
2. Partizipatives Management
2. Partizipatives Management