Ins konstruktive Handeln kommen

Autor:  Susanne Wagner Veröffentlicht 26 März 2024
Digitale Illustration einer Person vor einem Häkchen.

«Ich nicht – er auch» heisst eine bekannte Kinderausrede. Das «Dreieck der Untätigkeit» im Klimaschutz ist die Kinderausrede der Erwachsenen – und der Unternehmen. Dabei gibt es Beispiele, wie man ins Handeln kommt, ohne die Verantwortung abzuschieben.


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Eines Tages schaute Student Patrik Deuss an die Decke des Vorlesungssaals und fragte sich: «Müssen alle diese Lampen den ganzen Tag brennen?» Der angehende Energie- und Umwelttechniker recherchierte und fand heraus, dass sie – wie in vielen Bürogebäuden und Parkgaragen – täglich volle 16 Stunden in Betrieb sind. Er berechnete das Sparpotenzial einer regulierten Brenndauer. Dabei stellte er fest, dass in vielen öffentlichen Gebäuden noch veraltete Technologien im täglichen Einsatz sind, die leicht abgelöst oder wenigstens verbessert werden könnten. «Viele Systeme gibt es schon seit 50 Jahren. Selbst ein Bewegungsmelder ist nichts Neues», sagt Patrik Deuss. Erst in den letzten Jahren sei das Thema Energieeffizienz dazugekommen. Er wollte es besser machen – und kostengünstiger. Denn es war ihm immer wichtig, nicht nur grün zu sein, sondern auch wirtschaftlich zu denken.

Der heute 33-jährige Patrik Deuss ist inzwischen CEO der LEDCity AG mit 43 Mitarbeitenden.

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