Überblick, Kontext und schnelles Denken

Autor:  Miren Bengoa Veröffentlicht 25 Juni 2024
Miren Bengoa sitzt in einem Innenraum.

Sie war für «Ärzte ohne Grenzen» Schweiz und die Stiftung Terre des Hommes tätig. Für die UNO arbeitete sie in Afrika und Lateinamerika. Dann führte sie fast elf Jahre lang die Chanel-Stiftung in Paris: Dabei hat sich die Genferin Miren Bengoa immer für ein Empowerment und die Chancengleichheit der Frauen eingesetzt. Seit 2022 leitet sie die Schweizer Glückskette.


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Was macht dich aus?

Mein Stil ist eher direkt, aber mit besonderem Augenmerk auf den Kontext und die Besonderheiten jeder Person oder jedes Teams. Interkulturalität ist für mich eine grosse Stärke – und ich mag Umgebungen, in denen sich jede/r in ihrer/seiner Einzigartigkeit ausdrücken kann.

Was war deine intensivste Erfahrung mit Wahrnehmungsverzerrungen im Alltag oder im Berufsleben?

Ich habe oft den Eindruck, dass die Menschen nicht das gleiche Verhältnis zur Zeit oder das gleiche Bedürfnis nach Überblick haben. Für mich gewinnen Kontext und schnelles Denken oft die Oberhand über Genauigkeit und Vertiefung. In beruflichen Gesprächen praktiziere ich gerne das Zuhören und stelle vor allem Fragen!

Woher kommst du?

Ich bin Genferin und komme aus einer multikulturellen Familie aus Südeuropa mit Bindungen auf mehreren Kontinenten. Die Frage nach dem Herkunftsort bleibt ein wenig unklar, aber

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