Ausgangspunkt zur Messung des Schweizer Wohlstands
Autor: Susanne Wagner Veröffentlicht 25 März 2025
Am Rande des WEF trafen sich nicht weniger als 170 Persönlich keiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und NGOs im Rahmen des Beyond-GDP-Forums zur Lancierung der Swiss Impact & Prosperity Initiative (SIPI). Sie sammelten Ideen, gaben Feedback und legten Prioritäten fest. Sechzehn von ihnen nehmen im LEADER Stellung zu den Kernfragen des Projekts.
Die Kosten der Untätigkeit sind riesig: Wenn Unternehmen bis 2035 nichts gegen Klimarisiken unternehmen, riskieren sie jährliche Gewinneinbussen von bis zu sieben Prozent. Dies hat eine Untersuchung des Weltwirtschaftsforums WEF vom Vorjahr ergeben. Bis zu 25 Milliarden Dollar verliert die Weltwirtschaft jährlich, weil der Verlust der Biodiversität ihr schadet – das entspricht einem Viertel des weltweit jährlich verlorenen Bruttoinlandprodukts, so ein Bericht von 165 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Mit diesen Zahlen eröffnete B-Lab-Geschäftsführer Jonathan Normand die Eröffnungsveranstaltung der Swiss Impact & Prosperity Initiative (SIPI) am 20. Januar 2025 in Davos. 170 Persönlichkeiten aus den verschiedensten Sektoren trafen sich, um über einen innovativen Nachhaltigkeitsindex zu diskutieren. Die Veranstaltung unter dem Dach der Stiftung «In Tent» während des World Economic Forum markierte den Auftakt