Gemäss der McKinsey Studie The economic potential of generative AI: The next productivity frontier [1] wird sich generative Künstliche Intelligenz (KI) wahrscheinlich am stärksten auf Wissensarbeit auswirken, insbesondere auf Tätigkeiten, die mit Koordination, Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit zu tun haben und bei denen das Automatisierungspotenzial bisher am geringsten war.
Automatisierung von Wissensarbeit
Daraus folgt, dass die Schweiz stark betroffen sein wird. Denn der Anteil von Wissensarbeitenden am Total der Beschäftigten in der Schweiz beträgt gemäss Statistischem Amt der Europäischen Union (Eurostat) im Jahr 2022 42,7 Prozent [2], dies ist der höchste Wert unter den europäischen Ländern.
Gemäss der McKinsey Studie haben generative KI und andere Technologien das Potenzial, Arbeitstätigkeiten zu automatisieren, die heute 60 bis 70 Prozent der Zeit der Beschäftigten in Anspruch nehmen. Frühere Annahmen von McKinsey gingen von rund 50 Prozent aus. Diese Zunahme hat vor allem mit der Beschleunigung der Entwicklung und den zunehmenden Fähigkeiten generativer KI, wie ChatGPT, GitHub Copilot, Stable Diffusion, zu tun, natürliche Sprache zu verstehen. Kollaboration, Entscheidungen treffen, Probleme lösen sind typische Tätigkeiten, die neu von generativer KI übernommen werden können.
Somit hat generative KI mehr Einfluss auf Wissensarbeit