Gefährdet Künstliche Intelligenz meinen Job?

Autor:  Jürg Eggenberger Veröffentlicht 18 Februar 2025

Gemäss der McKinsey Studie The economic potential of generative AI: The next productivity frontier [1] wird sich generative Künstliche Intelligenz (KI) wahrscheinlich am stärksten auf Wissensarbeit auswirken, insbesondere auf Tätigkeiten, die mit Koordination, Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit zu tun haben und bei denen das Automatisierungspotenzial bisher am geringsten war.


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Automatisierung von Wissensarbeit

Daraus folgt, dass die Schweiz stark betroffen sein wird. Denn der Anteil von Wissensarbeitenden am Total der Beschäftigten in der Schweiz beträgt gemäss Statistischem Amt der Europäischen Union (Eurostat) im Jahr 2022 42,7 Prozent [2], dies ist der höchste Wert unter den europäischen Ländern.

Gemäss der McKinsey Studie haben generative KI und andere Technologien das Potenzial, Arbeitstätigkeiten zu automatisieren, die heute 60 bis 70 Prozent der Zeit der Beschäftigten in Anspruch nehmen. Frühere Annahmen von McKinsey gingen von rund 50 Prozent aus. Diese Zunahme hat vor allem mit der Beschleunigung der Entwicklung und den zunehmenden Fähigkeiten generativer KI, wie ChatGPT, GitHub Copilot, Stable Diffusion, zu tun, natürliche Sprache zu verstehen. Kollaboration, Entscheidungen treffen, Probleme lösen sind typische Tätigkeiten, die neu von generativer KI übernommen werden können.

Somit hat generative KI mehr Einfluss auf Wissensarbeit

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Autor

Jürg Eggenberger

Jürg Eggenberger hat an der Universität Zürich Ökonomie studiert und ein Master in Dienstleistungsmanagement der Fachhochschule Zentralschweiz sowie eine Weiterbildung in Organisationsentwicklung absolviert. Er ist ein ehemaliger Geschäftsleiter von Swiss Leaders. Zuvor war er Rektor einer Fachhochschule sowie in Geschäftsleitungen in unterschiedlichen Branchen.