Mobbing, Krankheit und Arbeitsrecht: Unterstützung durch Swiss Leaders
Autor: Adrian Weibel Veröffentlicht 24 November 2020
Über 50, sehr qualifiziert und wichtiger Bestandteil einer Firma. Doch Veränderungen, Mobbing am Arbeitsplatz und daraus folgende Gesundheitliche Probleme bringen das Swiss Leaders-Mitglied ins Taumeln. Lesen Sie hier die bewegende Geschichte eines Mitglieds, welches bei Swiss Leaders die nötige Stütze fand.
Über 50 – und zwar ein gutes Stück darüber, dafür sehr gut qualifiziert, motiviert und seit langen Jahren aktives Mitglied in einem grossen Unternehmen. Man hat viel geleistet – und weiss, dass man als Mensch auch mal schwache Phasen haben kann und auch hat. Man fühlt sich sicher, auch wenn man schlechtere Tage hat – die Summe der Leistungen ist wichtig, das Ganze zu sehen, wofür man brennt. Man hat sich ein soziales Umfeld aufgebaut, hat sich seine wertvollen informellen Wege aufgebaut und ist für die Firma – vermeintlich - ein wichtiger Mitarbeiter geworden. Aus den vielen Erfahrungen und dem eigenen Standing wird man vielleicht etwas unbequemer und sagt eher, was man denkt, wie es die Firmenkultur auch fordert.
Dies kann dann aber auch sehr schnell schief gehen. Wenn nämlich Personen aus externen Firmenkulturen zu Führungskräften ernannt werden, welche diametral zu der Kultur der eigenen Fima agieren. Nun wird es kritisch. Durch die langjährigere Firmenzugehörigkeit ist man auf die Kultur eingeschliffen und kann nur schwer verstehen, was gerade abgeht. Jetzt steht er da, der neue Chef, seine Ellenbogen sind weit ausgefahren und was im Wege steht wird weggeräumt.
Was Mobbing bedeutet, erkennt man dann, wenn man selber davon betroffen ist. Nun gehen die Tage sehr schnell, man fühlt sich ohnmächtig und versucht, wie ein Fisch auf dem trockenen nach Luft zu schnappen. Es ist wie im Boxring, je mehr man angezählt ist, umso anfälliger wird man – und die Tiefschläge kommen immer schneller, in immer kürzeren Abständen.
Kommunikation hilft nichts mehr, man erkennt langsam, dass dieser Kampf nicht mehr sachbezogen geführt wird, sondern strategisch – man muss weg. Man steht dem Neuen im Wege, weil man mehr Erfahrung hat, besser ausgebildet ist und intern zu gut vernetzt ist und dann noch mit Mitte 50 ein hohes Salär hat – man ist ein Dorn im Auge des Neuen. Man kämpft und macht was auch immer von einem verlangt wird. Einfach gut Wetter machen, keine Flanke öffnen. Nichts ist mehr gut genug, die feine Klaviatur des Mobbings wird gespielt.
Das Ziel ist gesetzt – früher oder später! Man wird zum reinen einzusparenden Kostenfaktor degradiert – diesen zu entfernen bringt einen Bonus. Menschlichkeit, Leitbilder, soziale Sprüche, alles wird komplett ausgeknipst.
Was dann folgt, sollte niemand durchleben müssen: Schlaflose Nächte, kreisende Gedanken: Was kann man tun, wie kommt man schadlos da wieder raus? Es geht um die eigene Existenz! Was hat man falsch gemacht? Hat der andere doch mehr recht, als man selbst zugeben will. Wieweit lässt sich das eigene Ego und die eigenen Werte mit Füssen treten, bis man reagiert.
Wo fassen in der Realität und in der Not die tollen, plakativen Sprüche über soziales Verhalten, etc. der Firma? Wo die Hilfe der riesigen Personalermaschinerie? Alles leere Worthülsen, welche nicht zum Tragen kommen. Ein weiteres Loch macht sich auf. Wofür habe ich einen Drittel meines Lebens gearbeitet, wofür Schweiss und Tränen vergossen?
Man fühlt sich verkauft und verraten. Man spürt, wie der eigene Körper anfängt zu rebellieren. Schwere körperliche Symptome knocken einen aus – Ärzte wollen die Reissleine ziehen, und man macht trotzdem weiter, um seine Haut zu retten. Nun ist man am Boden und bekommt den Gnadenstoss versetzt. Der Tiefpunkt ist erreicht.
Und hier kommt der Punkt, in welchem man einen klaren Kopf braucht und sich Hilfe suchen muss. Man weiss, dass nicht alles mit rechten Dingen zu ging, man weiss, dass diese Emporkömmlinge weit über das soziale und menschliche Mass hinaus agieren – und dagegen muss man sich wehren. Es droht auch das finanzielle Desaster!
Und hier habe ich mich an Swiss Leaders gewandt – und die Hilfe kam sofort und professionell. Ich hätte viel früher diesen Schritt machen sollen, ich hätte einen langen Weg zurück verkürzen können.
Was nämlich nun folgte, war noch die Kirsche auf meinem Elend. Ich erkannte schnell, dass Versicherungen nur einen Geschäftszweck haben, auch wenn in der Fernsehwerbung die Begleitung zurück in bunten Farben und Sprüchen propagiert wird: Sie wollen nicht zahlen. Ich war in einer schweren Erschöpfungsdepression, musste in eine Klinik und begann den Weg der kleinen Schritte zurück.
Von allen Seiten wird man bombardiert – vom Vertrauensarzt der Versicherung, welcher ein Gefälligkeitsgutachten ausstellt (wer beisst die Hand, die einen füttert) und nach Intervention durch Swiss Leaders wieder zurückkrebsen muss, über Versuche, die monatlichen Zahlungen zu schmälern, etc. – alles bricht über einem zusammen.
Man muss jeglichen Datenschutz aufheben damit man überhaupt Geld bekommt, man wird zum gläsernen Patienten, Daten werden umhergeschoben, man fühlt sich wie ein Stück Dreck.
Dies allein zu bewältigen, wäre definitiv der Exodus für mich gewesen – jegliche Ämter, Versicherungen, etc. nehmen keinerlei Rücksicht auf Dich und Deinen Genesungsprozess. Es geht um schnellstmögliches Abschieben, man ist ein Schadensfall und keine Person der Gesellschaft mehr. Egal wieviel Steuern und Beiträge man jahrzehntelang bezahlt hat. Dies zählt nicht mehr!
Swiss Leaders hat mich in allen Belangen unterstützt, rechtlich beraten und ist mit mir einen fast zweijährigen Weg in Partnerschaft und mit Fingerspitzengefühl gegangen – und wir hatten Erfolg! Swiss Leaders wurde wie ein Freund zu mir – immer mit Rat und Tat und Gehör unterstützend. Ich fühlte mich immer verstanden und zu 100% unterstützt. Swiss Leaders hat mehr zu meiner Genesung beigetragen, als ihr wahrscheinlich bewusst ist. Dies braucht es in dieser Phase – Verbindlichkeit und Vertrauen. Und dies hat mir Swiss Leaders geschenkt! Danke Swiss Leaders für den tollen, umfassenden und fundierten Support!
Heute bin ich wieder im Arbeitsprozess integriert, habe spannende und verantwortungsvolle Aufgaben übernommen und kann mich wieder in meinem ganzen Wissen, meiner Erfahrungen und meiner Seniorität entfalten!
Wir, Swiss Leaders, freuen uns, dem Mitglied geholfen zu haben und wünschen dem Mitglied alles gute für die Zukunft!
Bei rechtlichen Fragen oder Streitigkeiten steht der Rechtsdienst von Swiss Leaders seinen Mitgliedern beratend und unterstützend zur Seite:
Die vorstehend publizierten Informationen und Aussagen stellen keine Rechtsberatung dar und sind kein Ersatz für eine spezifische Beratung zu einem konkreten Einzelfall.